BÄRLAUCH – das QI Tonikum für deine Leber

Wegen seines starken Gesuchs wurde der Bärlauch schon im Mittelalter als „vertreibende Kraft“ genutzt.

Der BÄRENSTARKE Bärlauch trägt den Namen des Bären, des Seelentiers und dem Fruchtbarkeitssymbol der Germanen. Der Bär war der Bote des Frühlings, mit seinem Erscheinen war die Kraft des Winters gebrochen.

Der Bärlauch ist eine Eisenpflanze. Wer an Eisenmangel leidet – in der TCM sprechen wir immer von einem Blutmangel – oder bei wem die Eisenaufnahme im Körper gestört ist, hat mit dieser Pflanze eine biologische Formel gefunden, dem Organismus die Eisenresorption zu erleichtern (siehe auch: https://www.mohr-tcm.at/blutmangel/


Wirkung nach der der TCM:

  • Die Farbe „grün“ ist dem Frühjahr und dem Element HOLZ –  der Leber & Gallenblase – zugeordnet. Deshalb sollten im Frühjahr besonders viele „grüne“ Nahrungsmittel auf unserem Teller landen wie zB: Bärlauch, Brennessel, junger Blattspinat, Löwenzahn, Wiesen & Wildkräuter, Kresse, Liebstöckl, Mangold usw.
  • Er wirkt antibakteriell  und desinfizierend und stärkt die Lunge
  • Vom Geschmack her ist der Bärlauch „scharf“, seine Thermik ist „heiss.  Aufgrund dessen vertreibt er die Kälte, Nässe und den Schleim aus dem Körper (gut bei Bronchitis, Schnupfen, verschleimter Husten).
  • Bärlauch stärkt nicht nur die Leber und entgiftet diese, sondern er stärkt aauch den Magen, Darm und Lunge. 
  • !! Vorsicht bei Sodbrennen oder Gastritis, aber auch bei starken Hautproblemen – hier sollte der Bärlauch aufgrund seiner „schärfe“ nur in kleinen Mengen genossen werden!!
  • Bärlauch ist reich an Vitamin B und C,  sowie an Spurenelemente wie Eisen, Magnesium, Kalium, Kalzium Mangan, Selen.
  • Er wirkt hervorragend bei Frühjahrsmüdigkeit, Verdauungsstörungen, Bluthochdruck, hohem Cholesterin, Rheuma, Arteriosklerose.
  • Das schwefelige ätherische Öl im Bärlauch dient zur Vorbeugung bei Gefäßverkalkungen.

Bei den Römern soll der Presssaft des Bärlauch – gemischt mit Koriander – bei Impotenz geholfen haben.


ANWENDUNG

Bärlauch konsumiert man in erster Linie frisch – getrocknet verliert er seine Wirkstoffe. Auch beim Einfrieren leidet die Qualität (wie bei allen Nahrungsmittel). Die Blätter frisch als Salat oder Suppe zubereitet, wirken immer stark „blutreinigend“.


Hier noch ein paar Ideen: 

BÄRLAUCHSALZ

Nimm gleiche Teile von Bärlauch und Salz (nur bestes Salz verwenden, kein Tafelsalz), Bärlauch fein schneiden und mit dem Salz im Mörser verreiben. Es entsteht eine flüssige Masse, diese dünn auf ein Backpapier streichen und trocknen lassen (nicht in der Sonne und nicht im Backrohr). Wenn die Masse trocken ist, nochmals mit dem Mörser zerreiben. In dunkle Gläser gefüllt (damit es seine Farbe behält) hält es ca. 1 Jahr.

 

BÄRLAUCHESSENZ

2 Handvoll fein gehackte Bärlauchblätter in eine weithalsige Flasche füllen mit 1l Alkohl und 1/2l Wasser aufgiessen und 3 Wochen im Kühlschrank stehen lassen. Nach den 3 Wochen abseihen und 1 TL davon einnehmen.

Es gibt noch viele Möglichkeiten, aus Bärlauch wunderbare Gerichte herzustellen wie zB: 

  • Bärlauch Butter
  • Bärlauch Aufstrich
  • Bärlauch Pesto
  • Bärlauch Knödel / BärlauchNockerl
  • Bärlauch Sauce
  • Bärlauch Suppe
  • Bärlauch ÖL uvm.

Bärlauch wächst in der Au und in Laubwäldern.

 

Hier die Merkmale: 

Der Bärlauch besitzt länglich ovale Blätter ( diese laufen spitz zusammen), die jeweils einen Blattstängel besitzen. Charakteristisch  ist die glänzende Oberflöche und die matte Blattunterseiten. Beim Zerreiben der Blätter entsteht ein Knoblauchduft.

Der Bärlauch kann im MAI mit Maiglöckchen und Herbstzeitlosen verwechselt werden, jedoch Bärlauchblätter riechen IMMER STARK NACH KNOBLAUCH!! 

 

Posted on: März 3, 2019, by :

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