GUA SHA – eine chinesische Massageform

 

GUA SHA wird zur Therapie von verschiedenen Krankheitsfaktoren eingesetzt – ist verwandt mit dem Schröpfen – und wird auch als wichtige vorbeugende Maßnahme bei den ersten Anzeichen von fieberhaften Erkrankungen, aber auch bei Verspannungen/Schmerzen im Bewegungsapparat eingesetzt.

Gua bedeutet „schaben“ oder „streichen“ und als Sha werden die von aussen in den Körper eingedrungen Krankheitsfaktoren wie Wind, Kälte und Hitze bezeichnet, welche das Fliessen von QI in den Meridianen behindern und es somit zu Störungen wie Frösteln sowie Muskel – und Gliederschmerzen im Körper kommt.

Aber auch Stress, Spannungen, Elektrosmog, falsche Ernährung, Nikotin, Alkohol, krankmachende Erdstrahlen, Medikamente usw. können der Gesundheit schaden. Im Laufe der Zeit wird das Bindegewebe stark beeinflusst, Muskeln versauern und Gelenke können sich entzünden. Die auftretenden Beschwerden sind Schmerzen.

Man schabt traditionell mit einem chinesischen Suppenlöffel entlang bestimmter Meridiane und Reflexzonen und holt auf diese Weise die Krankheitsfaktoren an die Oberfläche, um sie auszuleiten. Diese Form beruht auf dem Yin Yang Prinzip, das Körperinnere ist mit dem Körperäußeren verbunden.

Durch GUA SHA wird die Durchblutung gefördert, der Stoffwechsel angeregt, das Gewebe mit Sauerstoff versorgt, die Blockaden in den Meridianen sowie die Verspannungen gelöst und über die geöffneten Hautporen das Bindegewebe entgiftet. Stoffwechselgifte und Schlacken werden schneller beseitigt, das Immunsystem gestärkt und die Selbstheilungskräfte gefördert.

 

  • Anwendungsgebiete sind: Fieber, Frösteln, Erkältung, grippaler Infekt, Heuschnupfen, Asthma, Verspannungen im Bewegungsapparat, Muskel-, Knie-, Rücken-u Kopfschmerzen, Menstruationsbeschwerden, Bluthochdruck, Schlafstörungen, Wechseljahrbeschwerden uvm.

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Durch das Schaben wird die Haut gerötet, es sieht schlimmer aus als es ist und tut nicht weh.

Meine Klienten empfinden GUA SHA als „angenehm“  🙂 

 

 

Posted on: November 6, 2016, by :

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